Weshalb der Verein für gemeindenahe Psychiatrie?


Der Deutsche Bundestag fasste 1971 den Beschluss, eine Kommission zur Erarbeitung eines Berichtes zur Lage der Psychiatrie einzusetzen. Die „Psychiatrie-Enquête“ wurde dem Bundestag 1975 vorgelegt. Die Enquête kritisierte die unzureichende Versorgung von psychisch kranken und behinderten Menschen, die oft über viele Jahre in schlecht ausgestatteten und abseits gelegenen Einrichtungen mit bis zu 2000 Menschen und mehr hospitalisiert wurden – Zitat: „brutale Verhältnisse“ – sowie das nahezu völlige Fehlen von kommunalen ambulanten und komplementären Hilfeangeboten.
Hecker
In dieser Zeit haben sich Männer und Frauen aus verschiedenen Bereichen im Zollernalbkreis zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um ein Angebot zur besseren Betreuung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu erarbeiten. Aus diesem Arbeitskreis ist der Verein für gemeindenahe Psychiatrie im Zollernalbkreis hervorgegangen, dessen Aufgabe in der Satzung wie folgt festgelegt wurde: „Der Verein hat die Aufgabe, psychisch kranke Menschen, seelisch Behinderte und ihre Angehörigen zu fördern und ihr Leben in der Gemeinde zu unterstützen“.

 

In den jetzt 30 Jahren des Bestehens hat sich der Verein weiterentwickelt, die Aufgaben sind gewachsen, die Betreuung wurde ausgeweitet.

 

Diese Entwicklung und das derzeitige Angebot des Vereins möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.

 

Unterschrift Hubertus Hecker

 

Hubertus Hecker, 1. Vorsitzender

 

 

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Festschrift zum 35. Vereinsjubiläum